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Fünf gute Gründe für effektives Lieferketten-Mapping

Fallstudien

Fünf gute Gründe für effektives Lieferketten-Mapping

Die Transparenz der Lieferkette ist in der FMCG-Branche seit mehreren Jahren ein heiß diskutiertes Thema, insbesondere im Anschluss an den Pferdefleischskandal von 2013.

Doch nach einer neuen Achilles-Studie, die zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut IFF durchgeführt wurde, hat über die Hälfte (53 Prozent) der Einkäufer in diesem Sektor keine Möglichkeit herauszufinden, wer genau ihre Lieferanten sind.

Doch nicht nur die FMCG-Branche würde von Transparenz auf jeder Ebene der Lieferkette profitieren, um die Identität und den Standort jedes Teilnehmers zu ermitteln – die Automobilbranche und das Bauwesen sind zwei weitere Beispiele.

Warum also ist Lieferketten-Mapping so wichtig? Und auf welche andere Weise können Unternehmen von einer exakten Analyse ihrer Lieferketten profitieren?

1. Größere Lieferkettentransparenz

Die neue Achilles-Studie ergab auch, dass ein Fünftel (19 Prozent) der globalen FMCG-Einkäufer die Namen und Adressen ihrer Lieferanten nicht kennt und nicht einmal annähernd weiß, wo diese Angaben zu finden sind.

Und das, obwohl der Pferdefleischskandal bei einer Reihe von Unternehmen zu erheblicher Rufschädigung und schweren finanziellen Folgen führte, deren Narben bis heute nicht verheilt sind. Erst in den letzten Monaten hat Findus ein Rebranding abgeschlossen, um sein Image nach dem Skandal wieder aufzupolieren.

Mit dem Lieferketten-Mapping von Achilles wissen Einkäufer genau, wer ihre Lieferanten sind und wo sie angesiedelt sind. Damit sind derartige Sorgen aus der Welt geschafft, die Transparenz wird zum Wohle der gesamten Branche gesteigert.

2. Risikominderung

Mit dem Lieferketten-Mapping von Achilles können Beschaffungsverantwortliche das Risiko finanzieller Verluste, einer Rufschädigung oder gar einer Beeinträchtigung des gesetzlichen Status ihrer Unternehmen erheblich mindern.

Die Lösung bildet das Kernstück einer übergreifenden Strategie für das Lieferkettenmanagement, denn Transparenzsteigerung und Risikominderung müssen Hand in Hand gehen, damit die betrieblichen Abläufe so effektiv wie möglich sind.

3. CSR-Nachweis

Die Investition in eine Lösung, die die Lieferkettentransparenz verbessert, zeigt anderen Unternehmen und Verbrauchern, dass Firmen ihre gesellschaftliche Verantwortung (CSR) ernst nehmen.

Rund 12 Prozent der Einkäufer, die an der jüngsten Studie von Achilles und IFF teilnahmen, wussten nicht, ob ihre Lieferanten die Ethik-Vorschriften in Bereichen wie moderne Sklaverei und verantwortliche Beschaffung befolgen. Diese Einkäufer setzen ihre Unternehmen daher einem erheblichen Risiko aus.

4. Erkennung potenzieller Gefahren

Mit dem Lieferketten-Mapping von Achilles können Einkäufer auch herausfinden, wo genau ihre Lieferanten angesiedelt sind. Diese Informationen sorgen für fundierte Entscheidungen.

Lieferanten in Regionen, die einem überdurchschnittlichen Risiko von Überschwemmungen, Erdbeben oder anderen Naturkatastrophen ausgesetzt sind, steigern beispielsweise das Risiko in einer Lieferkette. Anbieter in Gebieten, in denen moderne Sklaverei ein Problem ist, könnten dem Einkäufer ebenfalls langfristig Probleme bereiten.

Wenn Einkäufer glauben, dass ihre Lieferanten von derartigen Faktoren betroffen sind oder vielleicht illegal Arbeitskräfte beschäftigen, können sie andere Auftragnehmer mit der Fertigstellung eines Projekts beauftragen und so ihr Risikoprofil mindern.

5. Die Nase vorn

Das Lieferketten-Mapping von Achilles kann Einkäufern auch helfen, in ihrer Branche die Nase vorn zu behalten.

Einkäufer wissen, dass sie lieferantenbezogene Probleme lösen müssen und transparentere Lieferketten benötigen, doch eine Lösung für diese Fragen lässt sich nicht immer finden.

Einkaufsorganisationen müssen die Kontrolle über ihre Lieferketten übernehmen, um gegenüber der Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil zu haben und gleichzeitig ihr Risikoniveau zu senken.

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