Der europäische Windsektor tritt in eine neue Wachstumsphase ein. Diese ist nicht nur durch Umfang und Geschwindigkeit geprägt, sondern auch durch eine zunehmende regulatorische Kontrolle und gestiegene Erwartungen an die Integrität der Lieferkette.
Bei Achilles arbeiten wir eng mit Einkäufern und Lieferanten im gesamten Energiesektor zusammen und beobachten einen deutlichen Wandel: Die Lieferantenbereitschaft wird zu einem entscheidenden Faktor in der Beschaffung.
Eine komplexere Beschaffungslandschaft
Unsere Kunden, darunter Statkraft, Ørsted, Acciona und National Grid, bewegen sich in einem zunehmend komplexen Umfeld.
Sie bringen ehrgeizige Projektzeitpläne mit wachsenden regulatorischen Anforderungen und steigenden Erwartungen der Stakeholder in Einklang. Infolgedessen entwickeln sich die Beschaffungsfunktionen rasant weiter und legen einen größeren Schwerpunkt auf Transparenz, Compliance und Risikomanagement in der gesamten Lieferkette. Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die Lieferanten.
Was Einkäufer heute von Lieferanten erwarten
Im Zusammenhang mit groß angelegten Windpark-Entwicklungen wird von Lieferanten erwartet, dass sie mehr als nur technische Fähigkeiten und wettbewerbsfähige Preise vorweisen. Es besteht eine wachsende Anforderung an die Bereitstellung von:
- Verifizierten und konsistenten ESG-Daten
- Klaren Nachweisen der Übereinstimmung mit nationalen und internationalen Vorschriften
- Transparenz über alle Betriebsabläufe und erweiterten Lieferketten hinweg
- Robusten Ansätzen zur Risikoidentifizierung und -minimierung
Entscheidend ist, dass diese Informationen zugänglich, standardisiert und vertrauenswürdig sein müssen.
Lieferanten, die diese Erwartungen nicht erfüllen können, müssen mit Verzögerungen bei der Präqualifizierung oder dem Risiko des vollständigen Ausschlusses aus Beschaffungsprozessen rechnen.
Aus unserer Sicht liegt die Herausforderung nicht in mangelnden Fähigkeiten innerhalb der Lieferantengemeinschaft. Vielmehr sind es die Fragmentierung von Daten, die Duplizierung von Aufwand und die Inkonsistenz bei der Darstellung von Informationen gegenüber verschiedenen Einkäufern. Dies führt zu Ineffizienzen für Lieferanten und Unsicherheit für Einkäufer. In einem Markt, in dem Beschaffungsentscheidungen zunehmend risikogesteuert sind, ist Unsicherheit ein Nachteil.
Ermöglichung eines effizienteren, transparenteren Ansatzes
Wir sind davon überzeugt, dass ein strukturierterer und kollaborativerer Ansatz erforderlich ist, um diese Herausforderungen zu bewältigen.
Das UNCE-Netzwerk wurde entwickelt, um diesen Wandel zu unterstützen. Es bietet einen Rahmen, über den sich Lieferanten an den Erwartungen der Einkäufer über mehrere Märkte und Projekte hinweg ausrichten können.
Durch das Netzwerk sind Lieferanten in der Lage:
- Validierte, standardisierte Daten einzureichen und zu pflegen
- Die Übereinstimmung mit sich entwickelnden ESG- und Compliance-Anforderungen nachzuweisen
- Die Sichtbarkeit bei führenden Organisationen im Energiesektor zu erhöhen
- Doppelarbeit in mehreren Beschaffungsprozessen zu reduzieren
Dies verbessert nicht nur die Effizienz, sondern stärkt auch die Glaubwürdigkeit in den Augen der Einkäufer.
Ein klarer nächster Schritt
Für Lieferanten, die ihre Position in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und regulierten Markt stärken wollen, ist die Priorität klar: Stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen darauf vorbereitet ist, die Erwartungen des modernen Beschaffungswesens zu erfüllen. Der Beitritt zum UNCE-Netzwerk ist ein praktischer Schritt zur Erreichung dieser Bereitschaft.
Wir laden Sie ein, auf der Wind Europe Madrid mit uns Kontakt aufzunehmen oder zu erkunden, wie das Netzwerk Ihr Unternehmen beim Aufbau einer transparenteren, konformeren und wettbewerbsfähigeren Zukunft unterstützen kann.