{"id":15937,"date":"2022-09-20T20:03:00","date_gmt":"2022-09-20T17:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/uat.achilles.com\/unkategorisiert\/eine-neue-perspektive-fuer-die-sicherheit-die-wachsende-bedeutung-der-psychischen-gesundheit-am-arbeitsplatz\/"},"modified":"2023-12-11T15:25:29","modified_gmt":"2023-12-11T12:25:29","slug":"eine-neue-perspektive-fuer-die-sicherheit-die-wachsende-bedeutung-der-psychischen-gesundheit-am-arbeitsplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.achilles.com\/de\/einblicke-branche\/psychischen-gesundheit-am-arbeitsplatz\/","title":{"rendered":"Eine neue Perspektive f\u00fcr die Sicherheit: die wachsende Bedeutung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz"},"content":{"rendered":"<h4>Die Statistik der britischen Arbeitsschutzbeh\u00f6rde <a href=\"https:\/\/www.hse.gov.uk\/statistics\/overall\/hssh2021.pdf\">Health &amp; Safety Executive (HSE)<\/a> zeigt, dass trotz erheblicher Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung von Arbeitsschutzrisiken in den letzten Jahren rund 1,7&nbsp;Millionen Briten im Jahr 2021 in irgendeiner Form arbeitsbedingt erkrankt waren. Dieses Ergebnis stellt eine Abweichung von den vergangenen zwei Jahrzehnten dar, in denen die Zahl der arbeitsbedingten Erkrankungen weitgehend unver\u00e4ndert blieb.<\/h4>\n<p>Die Zunahme von arbeitsbedingten Erkrankungen ist in erster Linie auf ein erh\u00f6htes Ma\u00df an arbeitsbedingtem Stress, Depressionen oder Angstzust\u00e4nden zur\u00fcckzuf\u00fchren, wobei die Coronavirus-Pandemie erheblich zu diesem starken Anstieg beigetragen hat. Tats\u00e4chlich berichteten 645.000 ArbeitnehmerInnen, dass sie an einer arbeitsbedingten Erkrankung litten, die durch das Coronavirus verschlimmert oder verursacht wurde \u2013 wobei Stress, Depressionen oder Angstzust\u00e4nde f\u00fcr ganze 70&nbsp;% dieser Erkrankungen verantwortlich waren.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu setzte sich bei anderen Zahlen der britischen Arbeitsschutzbeh\u00f6rde (HSE) der in den letzten Jahren beobachtete Abw\u00e4rtstrend fort. Laut der britischen UK Labour Force Survey erlitten 441.000 Menschen bei der Arbeit einen nicht t\u00f6dlichen Unfall. Auch wenn dies eine sehr hohe Zahl zu sein scheint, ist die Rate pro 100.000 EinwohnerInnen in Gro\u00dfbritannien stetig gesunken und niedriger als in vielen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Auch die Zahl der Muskel- und Skeletterkrankungen ist weiter zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigen, dass das HSE-System weiterhin gut funktioniert, wenn es um die Reduzierung k\u00f6rperlicher Verletzungen und Erkrankungen am Arbeitsplatz geht. M\u00f6glicherweise ist es jedoch an der Zeit, die Anstrengungen zur Pr\u00e4vention und zum Umgang mit psychischen Problemen am Arbeitsplatz zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<h4>Schlie\u00dfen der Sicherheitsl\u00fccke \u00fcber Nationen und Lieferanten hinweg<\/h4>\n<p>Trotz einiger Verbesserungen bei den Verletzungsraten haben arbeitsbedingte Verletzungen und Krankheiten immer noch enorme Auswirkungen auf Unternehmen und die Wirtschaft. F\u00fcr 2020\/21 liegen keine neuen Daten vor, aber allein im Jahr 2018 gingen 30&nbsp;Millionen Arbeitstage verloren. Dies sind schockierende Zahlen \u2013 umso mehr, als viele dieser F\u00e4lle vermeidbar sind. Obwohl die Verletzungsraten in Gro\u00dfbritannien unter denen einiger anderer europ\u00e4ischer L\u00e4nder liegen, gibt es auch L\u00e4nder, die demonstrieren, dass es noch Raum f\u00fcr Verbesserungen gibt.<\/p>\n<p>In unserem j\u00fcngsten Bericht <a href=\"https:\/\/www.achilles.com\/industry-insights\/health-and-safety-trends-report\/\">Health and Safetry Trends (Arbeitsschutztrends)<\/a> wurde eine erhebliche Diskrepanz bei den Zahlen f\u00fcr schwere Unf\u00e4lle festgestellt, die von Unternehmen in Gro\u00dfbritannien, in Spanien und in Norwegen gemeldet wurden. Spanische Unternehmen meldeten viermal so viele schwere Verletzungen wie Gro\u00dfbritannien. Im extremen Gegensatz dazu meldeten norwegische Unternehmen zwei Drittel weniger Verletzungen als Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr diese dramatischen Unterschiede ist einfach: Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Anzahl schwerer Verletzungen und dem Fehlen dokumentierter Arbeitsschutzmanagementsysteme, insbesondere in spanischen Unternehmen. Mit anderen Worten: Ein dokumentiertes Arbeitsschutzmanagementsystem ist ein \u00e4u\u00dferst wichtiger Schritt, um die Sicherheit der ArbeitnehmerInnen zu verbessern. Und diejenigen Unternehmen, die sich aktiv um den Arbeitsschutz k\u00fcmmern, bieten ein wesentlich sichereres Arbeitsumfeld.<\/p>\n<p>Da Eink\u00e4ufer zunehmend Wert auf die Sicherheit ihrer Lieferketten legen, werden Lieferanten, die \u00fcber kein dokumentiertes Arbeitsschutzprogramm verf\u00fcgen, bei Ausschreibungen immer weniger zum Zuge kommen. Lieferanten, die sich durch eine St\u00e4rkung ihres Sicherheitsprogramms auf k\u00fcnftige Anforderungen vorbereiten m\u00f6chten, sollten \u00fcberpr\u00fcfen, wie umfassend sie die psychische Gesundheit in ihren Sicherheitsinitiativen ber\u00fccksichtigt haben.<\/p>\n<h4>Schaffen einer Arbeitsschutzkultur<\/h4>\n<p>Trotz des eindeutigen Zusammenhangs zwischen guten Sicherheitsergebnissen und einem dokumentierten Arbeitsschutzprogramm geben <a href=\"https:\/\/www.achilles.com\/industry-insights\/health-and-safety-trends-report\/\">21&nbsp;% unserer Lieferanten an, dass \u00fcber kein dokumentiertes Programm verf\u00fcgen<\/a>. Diese Daten zeigen, wie wichtig es ist, dass Eink\u00e4ufer, die die Sicherheit ihrer Lieferketten gew\u00e4hrleisten m\u00f6chten, wissen, wie viele ihrer Lieferanten ein dokumentiertes Arbeitsschutzprogramm einsetzen. Indem sie auf einem dokumentierten System bestehen und sichere Lieferanten einsetzen, k\u00f6nnen sie die Sicherheit verbessern und Leben retten. Und indem sie feststellen, wo keine derartigen Programme umgesetzt werden, k\u00f6nnen Eink\u00e4ufer Sicherheitsrisiken erkennen und abmildern.<\/p>\n<p>Unternehmen, die ihre Lieferanten bei der Verbesserung ihrer Arbeitsschutzprogramme unterst\u00fctzen m\u00f6chten, sollten in Erw\u00e4gung ziehen, eine Bewertung vorzunehmen, inwieweit ein Lieferant Fragen der psychischen Gesundheit ber\u00fccksichtigt. Das wachsende Bewusstsein f\u00fcr psychische Probleme und ihre Auswirkungen auf ArbeitnehmerInnen und Produktivit\u00e4t wird in den kommenden Jahren wahrscheinlich zu einer st\u00e4rkeren Kontrolle durch die Stakeholder f\u00fchren.<\/p>\n<p>Neben der verst\u00e4rkten Kontrolle w\u00e4chst auch die Erwartung an die Rechenschaftspflicht von Unternehmen. Der britische <em>Failure to Prevent Act <\/em>(Gesetz zu vers\u00e4umter Pr\u00e4vention) bedeutet, dass <a href=\"https:\/\/www.achilles.com\/industry-insights\/failure-to-prevent-from-corporate-crime-to-compliance\/\">sich ein Unternehmen eines sekund\u00e4ren Versto\u00dfes schuldig machen kann,<\/a> wenn es vers\u00e4umt, eine \u201everbundene Person\u201c an der Begehung eines Versto\u00dfes zu hindern. Um eine Haftung zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie \u00fcber solide Strategien und Verfahren verf\u00fcgen, die helfen, Verst\u00f6\u00dfe gegen den Arbeitsschutz zu verhindern.<\/p>\n<h4>Sicherstellen der End-to-End-Compliance<\/h4>\n<p>Transparenz im Arbeitsschutz ist f\u00fcr jede Einkaufsorganisation von entscheidender Bedeutung \u2013 nicht nur f\u00fcr Unternehmen in Hochrisikobranchen wie Chemie, Energie und Schwerindustrie. Doch f\u00fcr viele Unternehmen, insbesondere f\u00fcr solche mit komplexen, mehrstufigen Lieferketten, kann dies ohne die richtige professionelle Unterst\u00fctzung eine Herausforderung sein.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen Einkaufsorganisationen dabei helfen, vollst\u00e4ndige Compliance zu gew\u00e4hrleisten und die Managementsysteme der Lieferanten zu pr\u00fcfen, um die Risiken von Erkrankungen, Verletzungen und Unf\u00e4llen am Arbeitsplatz zu verringern. Letztlich k\u00f6nnen unsere Dienstleistungen sicherstellen, dass Sie nur Lieferanten beauftragen, die Ihre Erwartungen erf\u00fcllen und Ihre Werte teilen, um Ihre Lieferkette so sicher wie m\u00f6glich zu gestalten und so Leben zu retten und Verletzungen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Obwohl wir eine zus\u00e4tzliche Ebene der Sorgfaltspflicht bieten, arbeiten wir flink, um sicherzustellen, dass Sie keine Gelegenheit verpassen. Wir k\u00f6nnen unsere Dienstleistungen \u00fcberall dort bereitstellen, wo Sie uns brauchen, und f\u00fchren j\u00e4hrlich Hunderte von Audits in vielen Sprachen und an zahlreichen Standorten durch. Und aufgrund unserer Erfahrung in der Arbeit mit internationalen Standards und Branchenverb\u00e4nden k\u00f6nnen wir Ihnen immer die richtigen Fragen und Risikomodelle zur Verf\u00fcgung stellen, egal wie komplex Ihre Lieferkette auch sein mag.<\/p>\n<h4>Unsicherheit beseitigen<\/h4>\n<p>Unsere Dienstleistungen beginnen mit einem detaillierten Pr\u00e4qualifizierungsfragebogen, der die Erfassung und \u00dcberpr\u00fcfung von Daten zu allen Aspekten der Gesundheit und Sicherheit umfasst. Wir haben bereits mehr als 175.000 davon abgeschlossen und damit Eink\u00e4ufern auf der ganzen Welt jegliche Unsicherheit bei der Zusammenarbeit mit neuen Lieferanten genommen und zur St\u00e4rkung bestehender Beziehungen beigetragen.<\/p>\n<p>Sobald eine Lieferantenbeziehung aufgebaut ist, bieten wir auch Audits an, um die Wirksamkeit und Einhaltung der Managementsysteme der Lieferanten zu messen. Und mithilfe unserer Dienstleistungen k\u00f6nnen Sie sicherstellen, dass Sie nur mit Lieferanten zusammenarbeiten, die \u00fcber geeignete Strategien und Praktiken verf\u00fcgen, um nicht nur die Qualit\u00e4t und Konformit\u00e4t Ihrer Produkte zu gew\u00e4hrleisten, sondern auch zu zeigen, dass sie Ihr Engagement f\u00fcr den Schutz von Mitarbeitenden und Auftragnehmern teilen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.achilles.com\/de\/kontaktiere-uns\/\">Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Statistik der britischen Arbeitsschutzbeh\u00f6rde Health &amp; Safety Executive (HSE) zeigt, dass trotz erheblicher Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung von Arbeitsschutzrisiken in den letzten Jahren rund 1,7&nbsp;Millionen Briten im Jahr 2021 in irgendeiner Form arbeitsbedingt erkrankt waren. 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