{"id":15715,"date":"2016-05-01T20:00:00","date_gmt":"2016-05-01T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/uat.achilles.com\/unkategorisiert\/wie-hat-sich-das-beschaffungswesen-im-laufe-der-jahre-weiterentwickelt\/"},"modified":"2023-07-26T10:20:46","modified_gmt":"2023-07-26T07:20:46","slug":"wie-hat-sich-das-beschaffungswesen-im-laufe-der-jahre-weiterentwickelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.achilles.com\/de\/industry-insights\/beschaffung-entwicklung-jahre\/","title":{"rendered":"Wie hat sich das Beschaffungswesen im Laufe der Jahre weiterentwickelt?"},"content":{"rendered":"<h4>Schon vor \u00fcber 3.000 Jahren bestanden Handelsbeziehungen zwischen dem alten Griechenland und China \u2013 die Aufzeichnungen zu diesen internationalen Partnerschaften z\u00e4hlen zu den \u00e4ltesten \u00fcberhaupt und geben uns einen Einblick in die ersten Beschaffungs- und Lieferkettenstrategien.<\/h4>\n<p>Die Geschichte des Beschaffungswesens wurde in einem Whitepaper von Global Public Procurement untersucht, das die Fr\u00fchzeit der Beschaffung ebenso beleuchtete wie der Aufstieg der Branche zu einem anerkannten Berufszweig.<\/p>\n<p>Doch was waren die wichtigsten Faktoren in der Geschichte des Beschaffungswesens? Und wie hat es sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt?<\/p>\n<h4>Die geschichtliche Rolle der Beschaffung<\/h4>\n<p>Das Konzept der Beschaffung gab es schon immer. Vielleicht nicht auf dieselbe regulierte Weise wie heute, doch Menschen und Unternehmen mussten stets G\u00fcter, Werkstoffe und Arbeitskr\u00e4fte einkaufen, um Projekte umzusetzen.<\/p>\n<p>Denken Sie nur ans alte Rom \u2013 es wurde bekanntlich nicht an einem Tag erbaut, und schon gar nicht ohne kompetente Lieferanten. Dasselbe gilt f\u00fcr die Pyramiden: Auch f\u00fcr dieses riesige Bauprojekt war mit Sicherheit eine Beschaffungsstrategie f\u00fcr die Lieferkette notwendig.<\/p>\n<p>Vermutlich waren diese Beschaffungspraktiken wesentlich einfacher und basierten auf Korruption und Sklaverei. Doch die Projekte, f\u00fcr die sie eingesetzt wurden, stehen noch heute \u2013 ein klares Zeichen daf\u00fcr, dass es schon Tausende Jahre vor Einf\u00fchrung moderner Technologien robuste Lieferketten gab.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, im Jahr 1832, er\u00f6rterte Charles Babbage in seinem Werk \u201eOn the Economy of Machinery and Manufactures\u201c die Notwendigkeit, einen sogenannten \u201eMaterials Man\u201c im Bergbau einzusetzen. Dieser \u201eMaterialen-Mann\u201c sollte f\u00fcr Auswahl, Einkauf und Nachverfolgung aller G\u00fcter zust\u00e4ndig sein, die f\u00fcr ein Projekt gebraucht wurden \u2013 im Wesentlichen die Aufgaben, um die sich heute ein Chief Procurement Officer k\u00fcmmert.<\/p>\n<h4>Wie hat sich das Beschaffungswesen ver\u00e4ndert?<\/h4>\n<p>Wir k\u00f6nnten tagelang herumsitzen, wenn wir jede einzelne Ver\u00e4nderung besprechen wollten, die im letzten Jahrtausend und dar\u00fcber hinaus im Beschaffungswesen stattgefunden hat. Deshalb haben wir nachstehend nur drei der wichtigsten Ver\u00e4nderungen herausgestellt.<\/p>\n<ol>\n<li>Ein strategischerer Ansatz f\u00fcr das Lieferkettenmanagement: F\u00fcr die Anforderungen von 1832 hatte Charles Babbage die richtige Idee, doch das Lieferkettenmanagement wurde im Laufe der Jahre wesentlich st\u00e4rker strukturiert. Heute ist eine effektive Strategie erforderlich, um das Lieferkettenrisiko so gering wie m\u00f6glich zu halten, vor allem weil die Rolle, die Lieferketten im t\u00e4glichen Betrieb spielen, erheblich gewachsen ist. Das bedeutet: Heute ist die Transparenz der Lieferkette entscheidend, nicht nur intern, sondern auch gegen\u00fcber Kunden und um Rufsch\u00e4digung zu verhindern \u2013 dieser Aspekt wurde nach einer der spektakul\u00e4rsten Lieferkettenkatastrophen aller Zeiten besonders deutlich: dem Pferdefleischskandal von 2013.<\/li>\n<li>Die technologische Entwicklung: Nat\u00fcrlich hat Technologie eine wichtige Rolle f\u00fcr den dauerhaften Wandel im Beschaffungswesen gespielt. Von neuen M\u00f6glichkeiten des Lieferantendatenmanagements bis hin zu allen m\u00f6glichen Informationsquellen f\u00fcr Eink\u00e4ufer, die Angaben \u00fcber Auftragnehmer bieten, z.&nbsp;B. Tools wie der Pr\u00e4qualifizierungsfragebogen von Achilles: Von den Ver\u00e4nderungen, die diese L\u00f6sungen eingeleitet haben, f\u00fchrt kein Weg zur\u00fcck. Obwohl digitale Technologien erst seit etwa 50 Jahren eine Rolle im Beschaffungswesen spielen, stellen sie eine der wichtigsten Ver\u00e4nderungen seit dessen Anf\u00e4ngen dar.<\/li>\n<li>Abschaffung moderner Sklaverei: Obwohl diese Entwicklung j\u00fcnger ist als die anderen \u2013 in Gro\u00dfbritannien trat das Gesetz gegen moderne Sklaverei erst im Oktober 2015 in Kraft \u2013, ist sie ein entscheidender Schritt f\u00fcr die Zukunft des Lieferkettenmanagements. Schon im Altertum war die Sklaverei Bestandteil von Lieferketten. Und obwohl sie im 19. Jahrhundert abgeschafft wurde, existiert die Praxis in einigen Teilen der Welt immer noch. Im Rahmen des britischen Gesetzes m\u00fcssen Eink\u00e4ufer mit erheblichen Sanktionen rechnen, wenn ihre Lieferkette moderne Sklaverei umfasst \u2013 dies k\u00f6nnte ihre Finanzen, ihren Ruf und ihren gesetzlichen Status erheblich sch\u00e4digen.<\/li>\n<\/ol>\n<h4>Wie geht es weiter? Und wie kann Achilles helfen?<\/h4>\n<p>Wie k\u00f6nnte die Zukunft f\u00fcr das Beschaffungswesen aussehen?<\/p>\n<p>Gerade in den letzten Jahren hat der Bereich Lieferkettenmanagement wichtige Lernprozesse durchlaufen. Die Grundlagen des Konzepts wurden schon in der Antike entwickelt, doch mit zunehmender Digitalisierung und Transparenz m\u00fcssen Eink\u00e4ufer noch einiges unternehmen, bevor ihre Beschaffungsstrategien perfekt sind.<\/p>\n<p>Bei Achilles wissen wir zwar, dass niemand perfekt ist, doch wir haben L\u00f6sungen entwickelt, die Eink\u00e4ufer bei ihren Bestrebungen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Beispielsweise gestattet unser Cloud-basiertes Gemeinschaftsmodell engere Kooperation zwischen Eink\u00e4ufern und Lieferanten, steigert die Transparenz der Lieferkette und erm\u00f6glicht Beschaffungsteams besser fundierte Entscheidungen \u00fcber Auftragnehmer, mit denen sie zusammenarbeiten wollen. Das bedeutet: Sie k\u00f6nnen das Risiko f\u00fcr Unternehmen auf ein Minimum reduzieren.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem k\u00f6nnen Eink\u00e4ufer mit dem Lieferketten-Mapping von Achilles auf innovative Weise in verschiedene Ebenen ihrer Lieferkette eintauchen und genau herausfinden, wer ihre Lieferanten sind, wo sie angesiedelt sind und welchen Risikofaktoren sie ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>Dank der Weiterentwicklung von Lieferketten und der Einf\u00fchrung neuer Technologien in den kommenden Jahren d\u00fcrften die Beschaffungsabteilungen von morgen mit denen von heute nicht mehr vergleichbar sind. Sie werden jedoch nach wie vor auf den Grundprinzipien basieren, die vor mehreren Tausend Jahren entstanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon vor \u00fcber 3.000 Jahren bestanden Handelsbeziehungen zwischen dem alten Griechenland und China \u2013 die Aufzeichnungen zu diesen internationalen Partnerschaften z\u00e4hlen zu den \u00e4ltesten \u00fcberhaupt und geben uns einen Einblick in die ersten Beschaffungs- und Lieferkettenstrategien. 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